In diesem Blog wollen wir euch alles über unsere Reise nach Blackpool in diesem Sommer erzählen. Auch dieses Jahr sind wir bei der UDO Streetdance Weltmeisterschaft mit dabei gewesen und in fast allen Kategorien gestartet: Battles, Solo, Duo, Quad und Team. Für die Königsdisziplin Team haben wir uns wieder von lateinamerikanischen Tänzen inspirieren lassen – doch der Reihe nach!

Tag 1:

Die große Reise begann für uns wieder Mal am Frankfurter Flughafen. Die ganze Crew war versammelt, unsere Sporttaschen und Koffer waren vollgestopft mit verschiedenen Outfits und Accessoires und wir konnten es kaum erwarten, endlich in den Flieger zu steigen. Zum ersten Mal überhaupt ging es für unsere Crew nach Blackpool, ein Badeort nördlich von Manchester. Als wir am Ziel unserer Reise aus dem Zug stiegen, schlug uns direkt eine frische Meeresbrise entgegen. Der weitläufige Strand begrüßte uns und wir atmeten erst einmal tief durch – wir waren angekommen!

Tag 2:

Nachdem wir uns ein wenig eingewöhnt hatten, ging es auch schon los mit der ersten Challenge: den Battles in den Kategorien House, Hip Hop und Locking! Hier hieß es freestylen und sich ganz auf den jeweiligen Stil einlassen. Abends hatten wir dann noch die Chance, auf der Showbühne den Auftritt für den nächsten Tag zu proben. Eine schnelle Stellprobe und dann war der Tag auch schon vorbei.

Tag 3:

Am dritten Tag durften wir endlich unsere Show präsentieren. Auf diesen Moment hatten wir Monate lang hingearbeitet und wir konnten es kaum erwarten das Publikum und die Jury mit unserer eigenen Begeisterung für Salsa anzustecken. Nach dem Auftritt war die Erleichterung groß – die erste Hürde war genommen. Jetzt hieß es abwarten, ob wir direkt ins Finale gekommen waren oder obs für uns am nächsten Tag nochmal auf die Bühne gehen würde. Das Warten schien sich endlos zu ziehen, da die Ergebnisse erst spät abends auf der Homepage veröffentlicht wurden. Doch irgendwann, kurz vorm Schlafengehen, kam die Nachricht: WIR WAREN IM FINALE!

Tag 4:

Mit dieser mega Motivation im Rücken versuchten wir unser Bestes bei den Solos zu geben. Hierbei tanzten wir uns durch mehrere Vorrunden, um am Ende die Chance zu bekommen, im Finale zu tanzen. Eine von uns schaffte es in einem Durchmarsch und wir waren mega stolz, eine Tänzerin im Finale stehen zu haben. Am Abend trainierten wir nochmals die Show für den kommenden finalen Tag. Der letzte Feinschliff war gemacht, jetzt hieß es nur noch umsetzen auf der Bühne.

Tag 5:

Unser letzter und gleichzeitig wichtigstesr Tag in Blackpool war angebrochen. Im Finale standen nur noch die besten Crews aus aller Welt. Wir waren sehr aufgeregt und konnten es kaum erwarten, auf die Bühne zu kommen. Kurz vor dem Auftritt tankten wir gemeinsam Kraft, hielten uns fest und sprachen uns gegenseitig Mut zu. Nun war es soweit: das letzte Mal für diese WM standen wir auf der Bühne. Der Auftritt war vorbei, wir hatten alles gegeben, was in diesem Moment in uns steckte. Jetzt konnten wir am Ergebnis nichts mehr ändern. Einmal tief Luft holen und dann versammelten wir uns, um gemeinsam auf die Siegerehrung zu warten. Wir kamen unter die ersten 8 Crews und waren sehr stolz auf dieses Ergebnis. Auch in den anderen Kategorien konnten wir mehr als zufrieden sein mit unserer Leistung – unsere Chiara hat im Solo sogar den 4. Platz gemacht!

Doch mehr noch als die Platzierung war uns das Feedback von allen Seiten wichtig, wir konnten sehr viel Input mit nach Hause nehmen und waren froh, diesen besonderen Moment auf der Bühne wieder einmal gemeinsam erlebt haben zu dürfen. Diese aufregenden Reisen und Erfahrungen, die wir zusammen machen bedeuten die Welt für uns. Wir sind stolz auf den Weg, den wir bis jetzt gemeinsam gegangen sind und können es kaum erwarten, was in Zukunft noch auf uns zukommt. Nach den Auftritten zum Jahresende stehen als nächstes wieder die deutschen Meisterschaften an – mal sehen was im Neuen Jahr noch so auf uns zukommt!

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