Erst vor wenigen Tagen sind wir von der Weltmeisterschaft in Glasgow zurückgekehrt und wir können es kaum noch abwarten, euch davon zu berichten. Nicht nur die riesigen Hallen haben uns die vergangenen Tage staunen lassen, sondern auch starke Crews aus verschiedensten Ländern und talentierte Tänzer. Am Ende durften wir mit acht riesigen Pokalen in das Flugzeug nach Deutschland steigen. Wie es dazu gekommen ist und welche Hürden wir dafür überwinden mussten erfahrt ihr in diesem Blog.

Die Vorbereitung

Seit Ende Juni haben wir in unserem Trainingslager intensiv für die Weltmeisterschaft trainiert. Täglich haben wir uns für mehrere Stunden getroffen, um unsere Show auf die Beine zu stellen und natürlich auch Solo, Duo und Quad vorzubereiten.

Nach einer kurzen Urlaubspause, in der jeder nochmal Kraft tanken konnte, ging es an den finalen Feinschliff. Hier erwartete uns die erste Hürde. Eine unserer Stammtänzerinnen verletzte sich wenige Wochen vor der Meisterschaft, aber niemand hätte gedacht, dass sie nicht mit an den Start gehen kann.

Was bedeutete das für die Crew? Würden wir doch eine alte Show tanzen müssen oder würde das ganze Event ins Wasser fallen? Natürlich kam das für uns gar nicht in Frage. Motiviert machten wir uns an die Arbeit und stellten wenige Tage vor unserem Abflug unsere geliebte Show mit bereits allen bestehenden Formationen um.

Der Tag der Abreise

Aufgeregt und gespannt, was heute noch alles passieren würde, trafen wir uns am Donnerstagmorgen am Flughafen. Mit den Showklamotten im Handgepäck startete das Flugzeug in Richtung Schottland. Kaum angekommen im Hotel mussten wir direkt zum Exhibition Center von Glasgow fahren, denn dort sollte heute noch unser Quad tanzen.

Vier unserer Tänzerinnen kämpften hier gegen Quads aus der ganzen Welt. In der Kategorie „over 18“ schafften sie es sogar unter die besten Acht.

Eine Achterbahn der Gefühle

Nach dem Erfolg vom Vortag wurde es nun Zeit für unsere Show. Heute sollte sich entscheiden, ob wir uns direkt in das Finale tanzen oder ob wir am Samstag nochmal alles geben müssen, um am Sonntag im Finale dabei sein zu dürfen.

Hier eine kleine Enttäuschung: Leider verpassten wir sehr knapp das Finale und mussten deshalb Samstag erneut die Chance nutzen, um mit dem Team ins Finale zu kommen. Da sich unsere Trainerin Ece zusätzlich am Vortag verletzte, wurde die Show erneut am selben Abend umgestellt. Jetzt waren es also nur noch acht Tänzer von den anfangs geplanten zehn.

Trotzdem schafften wir es mit unserem Kampfgeist am Samstag ins Finale zu kommen. Genauso erfolgreich waren unsere Tänzer in ihren Solo- und Duo-Performances. Alle durften am Finaltag nochmal auf die Bühne. Das machte uns sehr stolz.

Am Finaltag rockten wir gemeinsam mit Herz und Leidenschaft die Bühne und nahmen im Team stolz den sechsten Platz mit nach Hause.

Fazit

Die WM war definitiv eine Achterbahn der Gefühle für uns. Aber für uns steht fest: wir halten zusammen als Gruppe egal in welcher Situation wir sind, egal ob gesund oder verletzt, egal ob fröhlich oder traurig! Tanzen ist unsere Leidenschaft und genau diese Liebe möchten wir mit allen teilen. Wir sind stolz drauf sagen zu können, dass wir in den schwierigsten Situationen auch schnell reagieren können und das Beste draus machen.

Ein großes Dankeschön geht an unsere wundervolle Trainerin Ece Bas, die uns über das ganze Wochenende trotz ihrer Verletzung unterstützt hat. Danke dafür, dass du diese unglaubliche Show erstellt hast, danke für alles!

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